Killzone 3 – Review

Das holländische Entwicklerstudio Guerilla Games haben ihr Können, im einzigartigen Inszenieren von Shootern, wieder unter Beweis gestellt. Mit dem neuesten Ableger von Killzone haben sie sich wieder einmal selbst übertroffen. Das Ergebnis ist eines der mitreißensten Spiele aller Zeiten.

Visari, der Herrscher von Helgan, ist tot. Getötet von einer kleinen Eliteeinheit, die sich bis zur Hauptstadt durchkämpfte. Doch dies bedeutet keineswegs ein Ende der Kämpfe.


 

     Publisher: Sony

     Entwickler: Guerilla Games

     Spieler: 1-2

     Multiplayer: vorhanden

     Netzwerkspieler: 2-24

     Playstation Move: unterstützt

     3-D: vorhanden

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Die Story:

Die Story von Killzone 3 knüpft hier nahtlos am Ende, des Vorgängers an. Man spielt den schon aus Killzone 2 spielbaren Protagonisten Sev, der sich mit seinem Kumpel Rico ein weiteres Mal durch die heftig umkämpften Areale des feindlichen Planeten kämpft.

Nach dem Tod Visaris planen die Truppen der ISA eine Evakuierung, da sie einen schwerwiegenden Vergeltungsschlag der Helgast befürchten. Dies gelingt jedoch nicht und nach einem Zeitsprung von 6 Monaten befinden sich die Truppen der Erde immer noch auf dem feindlich gesinnten Planeten und kämpfen ums Überleben.

Die Story ist schnell erklärt und wie es bei vielen Shootern üblich ist, sehr einfach gestrickt, um die Action voranzutreiben. Doch wen interessiert schon die Geschichte, wenn es sich um einen bombastisch inszenierten Shooter handelt? 

Die Inszenierung:

Der Planet wurde teilweise sehr düster gestaltet, um die angespannte Atmosphäre, die bei den Kämpfern herrscht, zu unterstreichen. Die Grafikengine vom Vorgänger wurde für Killzone 3 noch einmal ordentlich aufpoliert und liefert einen der bestaussehenden Shooter, die momentan auf dem Markt sind. Die Zwischensequenzen sind spannend und mit viel Liebe zum Detail in Szene gesetzt. Untermahlt wird das Ganze von einem epischen Soundtrack, komponiert vom talentierten Musiker Joris de Man.

Steuerung:

Eines der Hauptmerkmale der Killzone Spiele ist die realistische Steuerung. Von manchen Spielern oft als schwammig und ungenau eingestuft, ist im 3. Teil genau das Gegenteil der Fall. Realismus ist das Element auf das Killzone aufgebaut ist. Beim Spielen merkt man einen Unterschied, wenn der Protagonist einen leichten Revolver oder eine Minigun in der Hand hält. Logischerweise bewegt sich Sev mit einem Maschinengewehr langsamer. Und genau dieses Spielerlebnis, diesen Realismus, wollte Guirilla Games dem Spieler vermitteln. Ich muss zugeben, die Steuerung ist am Anfang ein wenig gewöhnungsbedürftig, doch ganze 5 Minuten später, sollte man den Dreh raus haben.

An neuen Schießeisen wurde zum Glück nicht gespart. Am meisten Spaß macht auf jeden Fall eine Art Parikelkanone, die Gegner an die Wand klebt. Auch interessant sind die Flugpassagen, in denen Sev mit einem Jetpack Jagd auf Helgast macht. 

Hauptaugenmerk Multiplayer:

Shooter- Spieler haben gelegentlich das Bedürfnis mit anderen Spielern zu spielen. Und wenn es dazu kommt, ist ein guter Multiplayer Modus von Vorteil.

Die Online Matches wissen zu unterhalten. Und in Killzone 3 sind 2 Modi zur Auswahl

Guirillakrieg: Dieser Modus ist mit dem klassischen Team Deathmatch zu vergleichen. 2 Teams, eines bestehend aus Truppen der ISA und eines aus Soldaten von Helgan, treten gegeneinander an. Ziel ist es in einem gewissen Zeitrahmen, eine gewisse Anzahl von gegnerischen Soldaten zu eliminieren. Das Spiel ist vorbei, wenn entweder die Zeit verstrichen oder genügend Gegner getötet wurden. Das Team mit den meisten Abschüssen gewinnt. Momentan gibt es 5 Karten auf denen Schlachten ausgetragen werden können.

Kriegszone: Hier sind verschiedene Missionsziele als Team, in einem bestimmten Zeitlimit zu erfüllen. Es gibt 6 Karten zur Auswahl auf denen Gefechte ausgetragen werden. Eine Partei greift an, und die andere verteidigt wichtige Punkte auf dem Schlachtfeld. Die Missionsziele reichen von Sprengplätze platzieren, um Türen aufzusprengen, zu einen bestimmten Gegner innerhalb eines gewissen Zeitrahmens zu eiliminieren.

Im Multiplayer sind alle Waffen zur Auswahl, mit denen man schon im Singleplayer Modus konfrontiert wird. Die Motivation möglichst viele Abschüsse zu erreichen ist groß. Es gibt 45 Level, die man aufsteigen kann, je weiter man aufsteigt, desto mehr Punkte bekommt man, um Waffen freizuschalten. Es gibt verschiedene Klassen, die alle mit unterschiedlichen Fähigkeiten ausgestattet sind. So kann sich zum Beispiel der Schrfschütze für bestimmte Zeit unsichtbar machen und der Techniker ein Geschütz bauen, das automatisch auf Feinde feuert.

 

Killzone ist außerdem in 3D spielbar, vorausgesetzt man besitzt einen entsprechendes TV-Gerät welches diesen Modus unterstützt. Weiters ist es möglich, mit dem Playstation Move Controller zu spielen, einer der ersten Ego-Shooter, der diese Funktion unterstützt.

Fazit:

Jeder, der auf Ego-Shooter steht, sollte sich dieses Spiel kaufen. Es erwartet einen, ein von Anfang bis Ende perfekt inszeniertes, grafisch unglaubliches Spiel. Sowohl der Einzelspielermodus, den man auch im Coop mit einem Kumpel spielen kann, als auch der Mehrspielermodus wissen zu unterhalten und fesseln einen lange Zeit vor den Fernseher. Wer auf der Suche nach einem Spiel ist, das mit Battlefield und Call of Duty auf gleicher Höhe ist, ist mit Killzone 3 richtig beraten. Empfehlenswert wäre noch die Sprachausgabe auf Englisch zu stellen, da die deutsche Sprachsynchronisation als störend empfunden werden kann.

Pro:

– Herausragende Inszenierung die von Anfang bis Ende zu unterhalten weiß

– Realistische Steuerung

– ausgeklügelter Multiplayer Part mit Langzeitmotivation

– Playstation Move Support

– 3D Funktion

Contra:

– Realistische Steuerung (könnte Call of Duty Verwöhnte sauer aufstoßen)– abruptes Ende                                     

– kurzweilige Story

– zu viele Fahrzeug- Schienen- Einsätze



geschrieben von: BA

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